Deutschland startet formelle Evaluierung des GlüStV 2021 vor der Dezemberfrist 2026
Logan Franke · Aug 1, 2026

Deutschland startet formelle Evaluierung des GlüStV 2021 vor der Dezemberfrist 2026

Deutschland tritt in die formelle Evaluierungsphase des Glücksspielstaatsvertrags 2021 ein, während die vorgeschriebene Überprüfung vor dem 31. Dezember 2026 ansteht und die restriktiven Rahmenbedingungen wie die Einzahlungsgrenze von einem Euro sowie weitere seit Juli 2021 geltende Regeln unter die Lupe genommen werden.
Die GGL führt diese Prüfung in Abstimmung mit den 16 Bundesländern durch, wobei Belege darauf hinweisen dass das aktuelle System die Wettbewerbsfähigkeit des regulierten Marktes einschränkt und die Kanalisierung hin zu legalen Anbietern schwächt.
Hintergründe zur Evaluierung des GlüStV 2021
Der Vertrag trat im Juli 2021 in Kraft und etablierte strenge Vorgaben für Online-Glücksspiel, die nun im Rahmen der vorgesehenen Bewertung analysiert werden, während Daten zeigen dass diese Maßnahmen Auswirkungen auf den Markt haben und Experten die Entwicklungen genau beobachten.
Beobachter notieren dass die Koordination zwischen der GGL und den Bundesländern einen strukturierten Prozess ermöglicht, bei dem technische Aspekte und Marktdaten zusammengeführt werden, um fundierte Entscheidungen vor der Frist Ende 2026 zu treffen.
Auswirkungen auf den regulierten Markt und die Kanalisierung
Studien und Berichte deuten darauf hin dass die Einzahlungsgrenzen sowie weitere Vorschriften die Attraktivität des regulierten Sektors beeinflussen, was wiederum die Fähigkeit schwächt legale Angebote gegenüber unregulierten Optionen durchzusetzen und die Spieler in kontrollierte Kanäle zu lenken.
Die GGL sammelt in diesem Zusammenhang relevante Informationen aus den Ländern, während der laufende technische Überprüfungsprozess für die GlüStV 2021-Evaluierung fortgesetzt wird und relevante Statistiken zu Wettbewerbsfähigkeit sowie Kanalisierungseffekten einbezieht.

Im August 2026 laufen die Vorbereitungen für die abschließenden Bewertungsschritte, die vor der Jahresfrist abgeschlossen sein müssen und bei denen die Bundesländer eng mit der GGL zusammenarbeiten um alle relevanten Aspekte zu berücksichtigen.
Die Rolle der GGL und der Bundesländer
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder übernimmt die zentrale Koordination, während die 16 Bundesländer ihre jeweiligen Perspektiven einbringen und Daten zu Marktbedingungen sowie Spielerverhalten bereitstellen, die in die Evaluierung einfließen.
Diese Zusammenarbeit stellt sicher dass der Prozess transparent und datenbasiert verläuft, wobei die Ergebnisse vor dem 31. Dezember 2026 vorliegen sollen um mögliche Anpassungen am Vertrag zu ermöglichen.
Schlussfolgerung
Die formelle Evaluierung des GlüStV 2021 markiert einen wichtigen Schritt in der deutschen Glücksspielregulierung, bei dem die Auswirkungen der seit 2021 geltenden Regeln auf Wettbewerb und Kanalisierung im Fokus stehen und die GGL gemeinsam mit den Bundesländern die notwendigen Erkenntnisse bis Ende 2026 zusammenführt.